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Gelnica
 
 

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Geschichte

Ein Bummel durch die Geschichte der Montanstadt

Der Fluss Hnilec entspringt unter der Kráľova hoľa und schlingt sich in einer Länge von 75 km durch eine romantische Senke bis nach Margecany, wo er in den Hornád mündet. Das Tal des Flusses gehört zu den Gebieten der Slowakei, die die Touristen gern aufsuchen. Das Zentrum des ganzen Tales ist Göllnitz. Die Stadt ist von einem Gürtel bewaldeter, zum Zipser-Gemer Erzgebige gehörenden Berge eingekreist. Sie liegt an der Eisenbahnstrecke Margecany - Cervena Skala - Zvolen und erstreckt sich an beiden Ufern des Hnilec. Sie liegt in einer Höhenlage von 375 m, aber der umliegende Berggürtel erreicht die Höhe von 655 bis 1030 m über dem Meeresspiegel.

 

Über die Urgeschichte des Hnilec- Tals sprechen die archäologischen Funde in Wagendrüssel (Nalepkovo) und in Swedler (Svedlar), die die Besiedlung in der Stein- und der Bronzezeit belegen. Die Bezeichnung Gelnica, abgeleitet vom Namen des Flusses Gnilec (Hnilec), woraus später auch die deutsche Benennung Göllnitz entstand und daraus die slowakische Benennung Gelnica, zeugt von der slawischen Herkunft und von der Besiedlung des Hnilec­Tales durch die Slawen noch vor der Ankunft der deutschen Kolonisten in die Zips im 12. - 13. Jahrhundert. Die Tatsache, dass Göllnitz zur Stadt schon unter der Herrschaft von Bela Iv. (1235 - 1270) erhoben wurde, bestätigt, dass es schon in der Hälfte des 13. Jahrhunderts eine entwickelte Ortschaft gewesen sein musste. Zur wesentlichen Ausdehnung der ursprünglichen slawischen Ansiedlung muss es kurz nach den Tatareneinfällen im Jahre 1241 gekommen sein. Nach dem Einfall der Tataren kommt nach Göllnitz und in seine Umgebung der Hauptkern der deutschen Kolonisten aus Bayern, Thüringen und dem Ruhrgebiet, im Unterschied zum  frűheren Kolonisationsstrom der Sachsen in die Zips. Neben der zipser (sächsischen) Provinz bildete sich im Hnilec-Tal eine Gemeinschaft von Montangemeinden, deren Zentrum Göllnitz wurde.

 

Mit der Ankunft der Deutschen wuchs Göllnitz schnell zu einem städtischen Organismus und im Jahre 1264 bekam es Stadtrechte vom ungarischen König Bela IV. Das ursprüngliche Stadtrecht von Göllnitz blieb nicht erhalten, wir kennen es jedoch aus dem restituierten Privileg von Ladislaus IV. aus dem Jahre 1276, dass die vom Bela IV. und Stephan (Istvan) Verteilten Privilegien bestätigt. Im Privi­leg wird Göllnitz als eine entwickelte Stadt - "civitas" mit einer eigenen Selbst­verwaltung und einem Gericht erwähnt. Eine schnelle Entwicklung der könig­lichen Montanstadt bestätigt der Bau einer Burg in der ersten Hälfte des 13. Jahr­hunderts (1234) und die Gründung des Dominikanerklosters im Jahre 1288.

Im 14. und 15. Jahrhundert erlebte Göllnitz die Zeit seiner größten Entwicklung. In Göllnitz und seiner Umgebung wurde nicht nur Silber und Kupfer, sondern auch Gold, Quecksilber, Blei und Eisenerz gefördert. In den göllnitzer Bergwerken arbeiteten 300 bis 400 Bergleute. Göllnitz als Zentrum des oberungarischen Bergwesens hatte ursprünglich sein eigenes sog. Göllnit­zer Recht, dessen Spuren in göllnitzer Bergwerksrecht aus dem 15. Jahrhundert gefunden wurden. Im Jahre 1327 wurde den Göllnitzer das schemnitzer Berg­werksrecht aufgezwungen.

Die Könige Karl I. im Jahre 1317, Ludwig (Lajos) I. im Jahre 1359 und Kaiser Sigmund (Zsigmund) im Jahre 1435 erweiterten und bestätigten für Göllnitz die Stadtrechte. Aufgrund dieser Rechte wurde Göllnitz zur freien königlichen Montanstadt. Das älteste Stadtsiegel wurde auf einer im Burgarchiv in Wien aufbewahrten Urkunde aus dem Jahre 1497 erhalten.

Im Jahre 1726 wurde der Verband der 7 Montanstädte im Hnilec- Tal (Göllnitz (Gelnica), Schmölnitz (Smolnik), Stoß (Stós), Schwedler (Svedlar), Einsiedel (Mnisek), Metzenseifen (Medzev) und Vondrisel) erneuert. Göllnitz hatte sein Montankommissariat. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wur­de die Nagel - und Kettenherstellung in Göllnitz Zum ertragreichsten Gewerbe und die göllnitzer Nägel und Ketten waren in ganz Ungarn bekannt. 1870 stellten 360 Meister, 90 Gesellen und 95 Lehrlinge Nägel her. In den Jahren 1865- 75 stellte die göllnitzer Produktion 90 Millionen Nägel jährlich, d. h. 27 Waggons dar. Die Eisenproduktion konzentrierte sich überwiegend um die Familie Walko, die zusammen mit O. Hennel und L. Antony Pioniere der Industrieproduktion in Göllnitz waren. Bis zur Aufhebung des Zunftsystems im Jahre 1872 blühte in Göllnitz die Zunft der Schmiede (im Jahre 1847 hatte sie 257 Meister), die Zunft der Fleischer, der Kürschner, der Schuster, der Schnei­der und weitere Zünfte, einige blieben weiter in Form verschiedener Gesell­schaften noch im 20. Jahrhundert bestehen. Im Jahre 1854 wurde ein neues Bergwerksgesetz erlassen, das die alten, während des 13.-14. Jahrhunderts erkämpften Privilegien der Bergarbeiterschaft aufhob.

Am 28. Oktober 1918 wurde die Tschechoslowakische Republik aus­gerufen. Im Jahre 1919 wurde Göllnitz zum Zentrum der Slowakischen Rätere­publik auf dem Gebiet des Südostens von der Zips. Hier war der Sitz der Briga­de-Kommandantur und der göllnitzer Arbeiterrat mit dem Direktorium waren das höchste Organ für den ganzen Kreis. Auch im Jahre 1920 wurde Göllnitz zum organisatorischen Zentrum des Dezember-Generalstreiks im Hnilec-Tal. Von dessen Konzentration und Aktivität zeugen 112 Verhaftungen der Führer und Arbeitervertrauensmänner des Streiks. In den Jahren 1921-23 geriet die tschechoslowakische Wirtschaft in eine Krise, die der Anfang der Liquidierung der slowakischen Industrie war und von der das Hnilec- Tal wesentlich betroffen wurde.

Die Bergwerke in Maria Huta blieben nach dem ersten Weltkrieg in den Händen der Österreichischen Berg - und Hüttengesellschaft, die ihren Na­men in Berg- und Hüttengesellschaft änderte. Infolge der veralteten und wenig gewinnbringenden Förderungsart orientiert sich die Gesellschaft auf Erz aus dem Ausland und stellt in den Jahren 1921-23 den Betrieb ein. Eine Begleiter­scheinung dessen war die Auswanderung ins Ausland. Das Hnilec - Tal bekam den Namen "Hungertal". In der Periode der Weltwirtschaftskrise wuchs die Arbeitslosigkeit wieder rasch an und die Betriebe der Berg - und Hüttengesell­schaft stellten den Betrieb in Maria Hutta in den Jahren 1933-36 wieder ein. Im Jahre 1934 wurde das göllnitzer Werk der Familie Walko liquidiert. Im Betrieb blieb nur das Werk Antony und Sohn, das 80 Angestellte beschäftigte. Die göll­nitzer Arbeiter arbeiteten für niedrige Löhne an der Strecke Cervena Skala ­Margecany, wo es während des Jahres 1931 zu Streiks und Unruhen wegen der niedrigen Löhne kam. Am 8. Juni 1932 stellten 3000 Arbeiter auf der ganzen Strecke die Arbeit ein.

Trotz der Eingriffe gegen die Streikenden mussten die Unternehmer die Forderungen der Arbeiter erfüllen und die Löhne um durchschnittlich 15 bis 25 Prozent erhöhen.

Am 21.Januar 1945 wurde Göll­nitz durch die Sowjetische Armee bef­reit. Nach und nach wurde die Arbeit in den Industriebetrieben wieder aufgenommen. Die der Berg – und  Hüttengesellschaft ge­hörenden Bergwerke in Maria Hutta wur­den verstaatlicht und Antonys Werk und Kuceras Sägewerk fielen unter die natio­nale Verwaltung. Antonys Werk, das vorü­bergehend mechanisches Spielzeug her­stellte, ging auf die Herstellung von Ma­schinen für die Lebensmittelindustrie über. Im Rahmen des Wiederaufbaus der Slowakei begann sich auch die umliegende Industrie zu entwickeln und die Beschäftigung der Bevölkerung wuchs im bedeutenden Maße an.

Göllnitz mit seinen we­senseigenen Naturschönheiten und kulturellen und historischen Denk­würdigkeiten, die an die Blütezeit der freien königlichen Montan­stadt erinnern, bewahrte trotz des modemen Viertels einen altertüm­lichen Charakter. Die Stadt und auch ihre Umgebung entwickelt sich vor allem in der letzten Zeit zu einem gern besuchten Zentrum des Fremden-verkehrs.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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