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Gelnica
 
 

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Baudenkmäler

GESCHICHTE IN MONUMENTEN

Stadtplatz

Die Grindriss des göllnitzer Stadtplatzes ist länglich und relativ regel¬mäßig. Dem Platz verleiht sein Gepräge eine Gruppe von Häusern, in denen die höchste Gesellschaftsschicht, die Eigentümer der Bergwerke wohnten. Auf den Hügeln um den Stadtplatz waren die Häuser der Bergarbeiter, Meister, Holz¬fäller, Kohlenbrenner und Lastkutscher zerstreut. Bis heute ist das Haus eines Bergarbeiters erhalten geblieben - es wird saniert. Zu den Juwelen des Stadtplatzes gehört auch die Bronzestatue des betenden Bergmanns. Dominante Gebäu¬de des Marktplatzes sind das ehemalige Rathaus (heute Bergbaumuseum) und das Gebäude des Kreisamtes.
Neben diesem zentralen Stadtplatz hat Göllnitz noch einen Platz bei der evangelischen Kirche. Er gehört zu den idyllischsten Winkeln der Stadt. Er wird von historischen Häusern im theresianischen Barock aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts umgeben.
 

Burg

Eine typische Dominante von Göllnitz ist ein nicht zu hoher Fels mit Überresten der früheren Göllnitzer Burg. Die Burg wurde zu Zeiten des unga¬rischen Königs András 11. im Jahre 1234 gegründet. Die Stelle für den Bau bes-timmte Gottfried Klingsoher, der Beauftragte des Königs. Über den Ursprung der Burg aus dem 13. Jahrhundert zeugt auch ihr Grundriss ovaler Form. Die Burg wurde zum Schutz der Stadt und der Bergwerke gebaut. Die bewegte Geschichte der Burg begann schon im 13. Jahrhundert, als sie den Tatareneinfall überstand. Im Jahre 1274 eroberte die Burg der Aufrührer Roland. Während des Aufenthaltes der Heerschar Jiskras in der Zips in der Hälfte des 15. Jahrhunderts war die Burg in den Händen Jan Jiskras und später in den Händen des Heeres der "Brüderschaft", die zu der Zeit fast die ganze Zips beherrschten.
Nach dem Rückzug des Heeres der "Brüderschaft" aus der Zips ist die Burg nach 230 Jahren kein Eigentum des Königs mehr. Für die Hilfe gegen die "Brüderschaft" schenkte der König Matyas (Mathias) die Stadt mit der Burg den Zapol'skys.
Während der Kämpfe um den ungarischen Thron zwischen Ferdinand (Habsburg) und Jan Zapol'sky wurde die Burg im Jahre 1527 vernichtet. Nach der Niederlage von Jan Zapol'sky schenkte Ferdinand die Göllnitzer Burg Alexej Turza, der sie erneuern und vergrößern ließ. Seit der Zeit wird sie als Turzos Burg bezeichnet.
Die Turzos waren Eigentümer der Burg bis zum Jahre 1636, als der letzte männliche Nachkömmling des Geschlechtes - Michal Turzo - starb. Die Burg fiel für kurze Zeit wieder dem Staat zu, aber im Jahre 1638 gab sie Fer¬dinand III. mit dem gesamten Eigentum der Turzos dem Grafen Stefan Caky und seiner Ehefrau Eva Forgacova, deren Mutter Zuzana, die Tochter von Alexej Turzo, war. Die Göllnitzer Burg wechselte so wieder den Besitzer. Cakis Antritt des Eigentums der Burg wurde jedoch wegen des Aufstandes von György Rakoci auf l652 verschoben.
In der Herrschaftszeit der Cakis kam es zu mehreren Aufständen, während denen die Burg und die Stadt über mehrere Hände gingen. Diese Umstände verursachten die völlige Zerstörung der Burg. Es ist jedoch nicht sicher, ob es schon 1685 oder erst 1710 geschah. Seit 1765 diente das Burgareal als ständiger Ort der Militärausbildung der göllnitzer Husaren.
Einen weiteren Untergang beschleunigte die Anordnung der Reprä¬sentanten der Stadt, auf grund welcher das Material aus den Burg¬mauern für den Rathausbau und den Bau anliegender Häuser verwen¬det worden ist. So änderte sich das Aussehen der Burg. Die Stadt¬erwaltung ordnete an, die beschädigten Teile zu entfernen und ersetzte damit den letzten Schlag der Burg, die 1839 in das Eigentum der Stadtverwaltung überging. Der Grund für diesen Beschluss war ein Todesunfall des Lehrlings Haas, der beim Heraus¬ lösen eines Balken aus den Burgruinen umgekommen ist.
Aus dieser Zeit blieb das erste authentische Foto der Burg erhalten - es zeigt, dass die Burg vier Bollwerke und den Eingang an der östlichen Seite hatte. Außer des Haupthofes waren auf der Burg noch drei Nebenhöfe.

1963 begann die Untersuchung des Burgareals und seiner Umgebung. Dabei stellte man fest, dass in der Umgebung der Burg 14 unterirdische Gänge, bzw. Keller führen. Bei Ausgrabungen auf der Burg wurden mehrere Gegen¬stände, wie Schlüssel, Sporen, Gewähre usw. gefunden.

 

Dominikanerkloster

Zu den vergessenen historischen Denkmälern im Stadtzentrum gehö¬ren die Überreste des Gewölbes des Dominikanerklosters, das im J. 1288 unter der Herrschaft Ladislaus IV. erbaut wurde. Das Kloster bestand fast dreihundert Jahre. Es ist während der inneren Unruhen im J. 1543 zerstört worden.

 

Ehemaliges Rathaus

Die Zentrum der Altstadt bildet das Gebäude des ehemaligen Rat¬hauses aus dem Jahre 1802. Es entstand aus dem ursprünglichen Renaissan¬cekern mit der Angliederung weiterer Gebäude mit einheitlich angeglichener Fassade im Stil des theresianischen Barocks. Über dem Portalkopf erhebt sich ein Barockturrn empor, der einer der typischen Wahrzeichen von Göllnitz ist. Das Gebäude ist heute Sitz des Montanmuseums, das am 25. Februar 1963 eröffnet wurde. Es beherbergt Ausstellungsstücke aus den Bergwerken des Hnilec -Tals.

 

Römisch-katholische Kirche

Sie gehört zu den ältesten Baudenkmählern der Stadt. Die gotische Kir¬che stammt aus dem 14. Jahrhundert. Man sagt, dass auf ihrem Platz eine andere gotische Kirche stand. Die heutige Sakristei war angeblich entweder ihr Sank¬tuarium, oder selbst eine kleine Kirche. Ihre massiven Rippen weisen auf ein eindeutig höheres Alter, als das der Kirche selbst hin.
Eine Besonderheit der Kirche ist ein ungewöhnlich langes und breites Sankruarium, das zu den Größten in der Zips gehört. Es scheint, dass die Göllnitzer mit ihrem Kirchenbau die anderen zipser Kirchen zu übertreffen beabsichtigten. .
Den gotischen Stil behielten das ursprüngliche Kreuzgewölbe in den Seitenschiffen und im Sanktuarium, das auf einer spiralfőrmig gewendeten Podest hoher Turmform mit firguraler Verzierung beruhendes Pastophorium und die Sedilien auf der Südseite des Sanktuariums, die würdig die zipser Gotik des 15. Jahrhunderts vertreten.
Das Schiff wurde erst später gebaut, etwa im 15. Jahrhundert. Über dem mittleren Schiff erhebt sich ein Barockgewölbe aus dem 18. Jahrhundert mit gotischen Elementen. Die heutige Gestalt erhielt der Turm in den Jahren 1867-1869.
Aus der ursprünglichen gotischen Einrichtung blieb nur das Taufbec¬ken erhalten. Es stammt aus dem Ende des 14. Jahrhunderts, ist aus Bronze, mit Rebe und Medaillons verziert. Es ist das Werk des zipser Meisters Konrad. Spätgotisch ist die steinerne Statue der hl. Barbara im Pastophorium, das ein gotisches Gitter mit Sternmuster aus dem Ende des 15. Jahrhunderts verziert. Die sonstigen Sehenswürdigkeiten der Kirche sind jünger, meistens aus dem 18. Jahrhundert. Es sind vier Renaissancereliefs der Evangelisten in den Sedilien des Sanktuariums, ein beidseitig gemaltes Prozessionsbild aus dem Ende des 18. Jahrhunderts, eine zeremonielle Kassette in der Sakristei aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und die Monstranz und Ziborium aus dem J. 1764 von Jan Szilasi.

 

Gebäude des römisch-katholischen Pfarramtes

Es ist ein einstöckiges barock-klassizistisches Bauwerk aus dem J. 1774. An der Stirnfassade hat es ein Portal mit einer freien Treppe und auf der Etage rhythmisch gegliederte Fenster und zwei Nischen, in denen Barock-statuen der Bergleute stehen.
Evangelische Kirche
Das klassizistische Gebäude der evangelischen Kirche wurde im J. 1784 mit einem Aufwand von 30 Tausend Gulden erbaut, die die 200 Gläubigen, 6 Zünfte und das sammelten erbaut. Das Förderwesen Roberti ließ die Kanzel und den Altar bauen. Die Bergarbeiter des Bergwerkes Roberti widmeten der Kirche den sog. Bergmannschor und das Förderwesen des hl. Johannes Evan¬gelist das Bild Josefs 11., dessen Name zum Zeichen des Dankes an zwei Tafeln über dem Haupteingang in die Kirche angeführt ist.
Auf dem Altar ist ein Ölgemälde der Samariterin und Christus' von Karol Jakobey aus dem Jahre 1887. Auf der Brüstung des Bergmannschores ist eine längliche Nische, wo eine Statuengruppe von Bergleuten bei der Förderung aufgestellt ist.

 

Steinbrücke über dem Fluss HNILEC

Die Brücke wurde in den Jahren 1837 -1845 erbaut. Es ist ein massiver
Zweiarkadenbau aus Bruchstein. An ihr ist eine Gedenktafel mit der Jahreszahl 1837 und dem Monogramm der Stadt G. B. (Göllnitzbänya - ungarische Bezeichnung) befestigt. Im Jahre 1974 ist sie saniert und in das Verzeichnis der technischen Denkmäler eingetragen worden.
 

Geburt des Montanmuseums

Die Entstehung des Gedankens der Gründung eines Museums hat ihre weit zurückreichende Geschichte auch in Göllnitz. Schon zu Ende der Herr¬schaft Maria Theresiens im Jahre 1766 wurde die Stradtrepräsentanz in Göllnitz aufgerufen, für die Sammlung des mit dem Bergwesen zusammenhängenden Dokumentationsmaterial aller Art und auch um seine schonende Aufbewahrung zu sorgen. Dieser Aufruf blieb jedoch lange Zeit ohne Beachtung und erst im Jahre 1932 hat sich dieses edlen Gedanken der damalige Direktor der Bürger¬schule, Leopold Gruss, angenommen, der von den Bergleuten und ihren Fami-lien verschiedenes Material zu sammeln begann. Er lagerte es in den Räumen der Bürgerschule, jedoch war es für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Es wur¬de im beträchtlichen Maß beim Unterricht verwendet. Nach dem Tod von Leo¬pold Gruss nahm sich dieser Aufgabe Samuel Fabrici an. Der Lehrer erwirkte von der Stadtverwaltung die Zuteilung eines Gebäudes, das bis dahin als Schütt¬boden und Stall verwendet worden ist. Dieses Gebäude ist oberflächlich herge¬richtet und den Museumszwecken angepasst worden und so konnte es 1938 das erste mal der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Aber nicht für lange, da für die Verwirklichung der Adaptationsarbeiten, also um das Gebäude den Bedürfni¬ssen eines Museums anzupassen, ein größerer Aufwand erforderlich war. Dies stieß jedoch nicht auf das Verständnis der Stadtverwaltung, und so wurde das Museum, auch in Betracht der nahenden Kriegsgeschehen schon im Jahre 1939 für die Öffentlichkeit geschlossen.
Nach der Befreiung ist das Museum das erste mal der Öffentlichkeit 1948 zugänglich gemacht worden und seine provisorisch installierten Samm¬lungen besuchten 1948 etwa 250 Personen. Ein Eintrittspreis wurde nicht verlangt.
Eine bedeutende Rolle für das Fortschreiten der Aktivitäten des Mu¬seums im Jahre 1949 hatte die Ernennung eines 9-köpfigen Kuratoriums für das Museum am 1. Februar 1949. Das Kuratorium beschäftigte sich an seinen Sit¬zungen mit der Tätigkeit des Museums, mit Arbeitsprogrammen für die nächste Zeit, wie auch mit Entwürfen für die Reparatur und Wartung des Museums.
Im Februar 1963, nach der Reparatur des inneren Teils des Gebäudes, fand die Installierung der Öffentlichkeit zugänglichen Ausstellungstücke statt, zwar der Exposition der Astronomie, der Geologie der Tschechoslowakei, der Geologie der Zips, der Anthropologie, Archäologie und der Exposition des Bergwerks zur Zeit des Feudalismus. Der Inhalt der Expositionen breitete sich allmählich aus.
Am 1.2.1965 wurde das Montanmuseum zur Zweigstelle des Heimatkundemuseums in Zipser Neudorf(Spisska Nova Ves) mit der Orientierung auf die Geschichte der Montanstadt.
 

Die wertvollsten Exponate des Montanmuseums:

  • TOD DES BERGMANNS - Autor Julius Szent Istvany, (Ölgemälde), 1928
  • MADONNA MIT KIND - gehört zu den sogenannten schönen Madonnen.Anfang des 15. Jahrhunderts.

 

 

 

 


 

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